trotz zeitlicher distanz bleibe ich beim thema. da fällt mir noch was ein. was wunderbares. wenn mir auch etwas bitter aufstöß, dass jenes ganz ganz feine ideelein schon wieder abgeschwächt wurde. wo ich es doch gerade so lieb gewonnen hatte.
schnelle würstchen werden es schon ahnen, es geht um den fan- bzw. like-button von facebook. find ich toll, will ich, sag auch warum.
der unscheinbare button hat mir vergegenwärtigt, wie unglaublich schön es ist, etwas zu mögen – und sich dazu sogar noch zu bekennen. ist doch wahnsinnig befreiend sowas. ich bin fan. mag sein, dass man es für eine weitere plumpe art der selbstdarstellung halten kann. aber wenn man die sache ernst nimmt und seine idole mit herzblut auswählt, bleibt ein ganz erlesener kreis famoser personen, bands oder eierbecherraritäten übrig. die kann man sich in schweren stunden bunt auf weiß betrachten. oder man nutzt sie zur selbstfindung, wenn man sich mal wieder in all seinen facetten verloren hat.
übrigens funktioniert die geschichte natürlich auch ohne die unsichtbare netze, die uns so social machen wollen. da kann man sich richtig tolle abende verschaffen, beim hellen mit seinen helden.
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