Archiv der Kategorie 'ach gott'

25
Feb
08

urteilt selbst. es geht um die freiheit.

vor kurzem unterhielt ich mich mit zwei amerikanern. einer aus der schreibenden, einer aus der rechtlichen zunft. da das thema rund ums bloggen kreiste und es mich überdies eine nacht des grübelns und hinterfragens der eigenen freiheitlichen überzeugungen kostete, möchte ich das gespräch hier mit einem kleinen neuen artikel würdigen.
und nein, ich habe nicht vergessen, dass ich der stadt münchen noch einige worte schulde. ich fühle ihren argwohn schwer auf meinen schultern. jetzt, wo ich wieder in ihren weiß-blauen himmel blicken darf und mir rot-schwarze teufelchen winken (das ist KEINE anspielung auf bestimmte verstimmte kommunalwahlen!). also, der münchen artikel kommt. er kommt bald. nun aber zu jenem gespräch im washingtoner zirkel.

wie gesacht, ums bloggen gings. hauptsächlich um politische blogs, aber auch so ganz allgemein. auch um blogs wie diesen, möchte ich annehmen. ich warf die unschuldige forderung in den raum: keine anonymen blogs! (bin mir über die existenz eines ausrufezeichens in meiner damaligen intonation nicht mal sicher) wer was zu sagen hat, der kann das, dazu ham wir ja die ganze meinungsfreiheit, und kämpfen verbittert um ihre letzten auswüchse, auch wenn diese die meinungsfreiheit selbst gefährden könnten. aber das ist ein anderes kapitel. jedenfalls, wenn schon alles so frei ist, und wenn man dann auch dazu steht, dass man das meint, was man schreibt, dann kann man doch in gottes namen nicht gottes sondern seinen eigenen namen drunter setzen. sprachs ganz naiv.

mich haute es fast vom stuhl, das bier fast aus der hand, die stimmung befand sich nah am abhang. mir wehte ein solcher gegenwind übers haupthaar, dass ich mir erstmal überlegte, wer denn hier eigentlich liberal ist. meine zwei amerikanischen freunde widersprachen jedenfalls vehement. freiheit, das bedeute, alles sagen zu können ohne seinen namen nennen zu müssen. hm.

- ja, aber…wenn man sich doch mit dem, was man sagt, nicht identifizieren kann oder mag, dann doch einfach mal gar nix sagen und relaxen, oder?

- ja, aber…wenn man vorstandsvorsitzender des ober.haupt.wirtschafts.und.weltpolitik.ärzte.juristen.chef.gremiums ist und einen privaten blog über die frage schreiben will, ob pudelbesitz in der heutigen zeit noch gesellschaftlich vertretbar ist, dann müsste man die möglichkeit haben, dies als anonymus zu veröffentlichen. könnte ja sein, dass sonst schlechte presse und protest des dackelvorstands in der nebenabteilung des…ich kürze es ab… o.h.w.u.w.ä.j.c.gremiums und absägung des armen schreiberlings als vorstandsvorsitzender.

- ja, aber…dann muss man eben mit den konsequenzen leben. sind schon leute für ganz andere überzeugungen gestorben. oder man soll halt über politisch weniger verfängliche themen schreiben

- ja, aber…das bedeutet ja, dass man über bestimmte dinge nicht schreiben darf, nur weil man sich in einer bestimmten beruflichen position befindet. und das hieße ja…[er sprach es tatsächlich aus und wir mussten uns alle gegenseitig stützen, um ohnmachtsanfällen durch schock und daraus resultierenden kopfverletzungen vorzubeugen] FREIHEITSBERAUBUNG

- ja, aber…die meinungsfreiheit im internet hat ja schon auch so ihre nachteile. vielleicht würde eure zwei türme ja noch…naja, also vielleicht…
und außerdem, was bringt die ganze nagelscherchen.abgeb.geschichte am flughafen, wenn ihr nichtmal…ok, ich drifte ab und fühle mich schon wie im gehirn von beckstein und bush, wenn sie über friedenssicherung nachdenken. ich fang nochmal an. [man merkt, das is alles nicht so einfach]
also, ich finde, wenn ich jetzt mal aus der position eines verfassers urteile, dass mein geschriebs nur wert hat, wenn ich da auch jederzeit meinen namen druntersetzen könnte.
und das hilft ja auch der leserschaft. ein artikel mit verfasser hat doch landläufig, da wir ja alle im zeitalter des buches aufgewachsen sind und uns teilweise auch noch an die mit diesem archaischen medium verbundenen gepflogenheiten erinnern können, mehr autorität und respektabilität. erscheinungsort und -jahr ist da jetzt mal nicht so wichtig, da drück ich ein auge zu.
das ist sowieso alles so wirr in diesem internet. da freut man sich doch auch mal auf einen hinweis auf menschen, die hinter dieser ganzen sache sitzen.

- ABER DIE FREIHEIT!

- für die Freiheit.

lange habe ich über die schlussworte dieses artikels nachgedacht. jetzt bin ich mir sicher.

mit freiheitlichem gruße,
juliana hirsing.

21
Nov
07

tragik der nacht

ist mal wieder spät geworden. ein glas ergab das andere, 1000 themen killten ihre vordenker, man kennt das. Und dann liegt man irgendwann da, in den heimischen Daunen, viel zu müde, um schlafen zu können.

ich denke an nichts, krampfhaft. an gar nichts. nicht daran, dass ich Tante Trudels geburtstag gestern vergessen habe. nicht daran, dass der müll raus sollte und sich in diesen minuten und stunden toxische gase in der wohnung verbreiten. Nicht daran, dass die ressourcen dieser erde immer knapper werden, so auch der kaffee. morgen früh kein kaffee, da heute, also gestern leer getrunken. wie soll der morgige tag überlebt werden? wird er? Tante Trudel wird mich enterben und auf der erde wird’s immer wärmer. scheiße scheiße scheiße.

ich habe angst.

warum muss die nacht die banalitäten des tages derart dramatisieren? warum treibt die späte stunde bei gedanken an aufschiebprobleme und deren artverwandte schweißperlen auf die stirn? warum sagen einem epiphanien um 3Uhr nachts so ganz genau, wie alles läuft? warum schleicht sich morgens das gefühl ein, für diese gedanken von den vögelein ausgelacht zu werden?

gute nacht.

10
Okt
07

die liebe zum augenblick verbietet mir ehrgeiz und fleiß

II: es tut mir leid, ich kann mich einfach nur in begrenztem maße mit der zeit nach übermorgen beschäftigen. und nicht, dass hier ein falscher eindruck entsteht. ich bin nicht unbedingt ein carpe.diem.typ. ich habe mich in den letzten jahren als recht rationalen menschen kennengelernt, dem bewusst ist, dass man ab und an und öfter mal an morgen denken muss. nur damit die gegenwart auch dauerhaft, oder zumindest auf absehbare zeit erträglich bleibt. aber es ging so schnell in den letzten jahren. kaum hat man das letzte babybreichen verdaut, kaum einen fuß in die uni gesetzt, kaum das erste, zweite, dritte praktikum hinter sich, kaum sieht man mal den horizont, schon reden leute um einen herum von altersvorsorge. halloohooo?! und sie kaufen sich komische autos. und sie wollen katzen. und sie trinken so viel bier. und tuscheln sehr dezent über schmutzkrams. sie klopfen auf schenkel. sie reden von kult, sobald das gespräch auf eine unserer lieblingsbands von „früher“ fällt. so oid samma doch no need. geh heerts. das is doch alles lächerlich.
zurück zum thema. der augenblick. er ist heilig. er ist es wirklich. wie kann man ihm nur ausreichend huldigen? nur mit zufriedenheit. und das geht nur mit reiner weste. und reinem gewissen. und altersvorsorge. so ein scheiß.

parataxe nervt. is klar. ich werde mich daher aus rücksicht auf dich, hochverehrter leser, der liebenswerten besonderheiten der deutschen sprache bedienen und zwischendurch einen kleinen schachtelsatz einbauen, auf dass dir hören und sehen, vielleicht sogar fühlen vergehe, was schon außergewöhnlich wäre, da einem das fühlen ja so selten vergeht, sei das nun positiv oder negativ zu bewerten; ein hoch an dieser stelle auf den semikolon. dennoch sollte man bei aller liebe zur sprache – sprache ist alles, alles, alles; ohne sprache kein denken, so meine feste überzeugung, auch bei gegenwind – bei aller liebe zur sprache also den inhalt vielleicht nicht völlig vergessen (ich begebe mich übrigens beim thema alliteration ganz gerne mal auf bild.niveau). der inhalt muss doch auch mal wieder ein wenig beachtung finden. das sollte man mal laut sagen. inhalt ist nicht soo wichtig, aber ganz ohne is auch nix. (ein hinweis hier auf mein derzeitigen lieblingslied: herr nilsson – schwarze seele, lohnt sich echt!) ich frage mich, ob irgendein leser überhaupt bis zu diesem punkt hier kommt. wenn ja, glückwunsch! denn jetzt folgt was tolles.
da hab ich mich natürlich nun weit aus dem fenster gelehnt. ich fühle mich dem druck nicht gewachsen und schmeiße das handtuch. ich kann nicht mehr. es tut mir leid. (jetzt einfach wieder am anfang weiterlesen, so kann man sich tage vertreiben, die sich von vornherein nicht lohnen. daaa capoooo al fine!) :II

bis bald, j. [fine]

…ich will nie wiedeeeeheher gesellschaftsfähig sein…lalalala…mann, das lied ist wirklich ne feine sache!

21
Sep
07

reisebericht: wien

warum nicht, ein reisebericht ist doch meistens was feines. obwohl. nein. eigentlich gibt´s nur furchtbar wenig gute reiseberichte. man verzeihe mir dieses kleine vorwort, aber es ist doch so, dass selbsteinordnung unheimlich wichtig ist. wie soll ich ansetzen, woher soll ich wissen, wie sehr ich mich anstrengen muss, wenn ich nicht weiß, welche messlatte wo hängt. und man komme mir nicht mit schmalspurscheiß wie „immer das beste geben“, „keine halben sachen“, ist doch blödsinn. wenn man nicht weiß, was das beste ist, kann man das auch nicht geben. und da man nie weiß, was das beste des eigenen könnens ist, woher sollte man, muss man sich doch vorhergehende leistungen wertgeschätzter mitmenschen anschauen. wie soll man wissen, ob man was gut macht, wenn es niemanden gibt, der das gleiche weniger gut macht? leider leider leider hört das notensystem nach der schule auf. wäre es nicht schön, wenn…nein, nein, das wäre es wohl nicht. im prinzip wird man ja doch sein ganzes leben lang benotet und benotet seinerseits fleißig umher. bin nicht sicher, was ich davon halten soll. ich bin ja auch prinzipiell kein großer feind von schubladen und kategorien. das ist doch alles viel zu kompliziert. der idealismus stirbt und die gute laune mit ihm. meine ist am tiefpunkt. werde mich über internationale reiseliteratur schlau machen und mich demnächst weitaus kompetenter wieder zu wort melden. soll ich den titel dieses beitrags ändern? nein. (das machtwort)

19
Sep
07

Wir gehen rechts rum!

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obwohl.

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links is auch schön…

17
Sep
07

der frühe wurm zu später stund…hält doch besser den mund…

fürwahr, das ist es, was mir sorgen macht. eine realität, erwacht an frühem morgen, noch lange vor dem 4-minuten-ei. sie wird sich ob der tageszeit nie verraten, von müden, vergilbten schleiern verhangen kann sie sich ausbreiten, die perfide kleine realität. sie ist weiß gott nicht einzigartig, sie war nie erste, nie geglänzt hat sie. aber sie ist frühaufsteher.

das ist es, was mir angst macht. sie ist nicht laut, sie plustert sich nicht auf. sie lebt daneben, nebel gibt ihr leben, benebelt vom leben kann sie kein mensch je erkennen. aber sie kratzt, sie weicht die knie, sie kann schreien, doch tut es nie.

ich werde früh aufstehen, gleich morgen. sie packen am ohrwaschel. gleich morgen. sie wird mir zeigen wie´s so ist, was man so tut. vielleicht noch mehr. real sein. gleich morgen.

wenn ich es recht bedenke und verdenke und vermutlich schon wieder zerdenke, werde ich auch morgen.

einfach mal wieder ausschlafen.

30
Jul
07

Bush has a point, global warming, pah!

so, passend zum thema des folgenden artikels werde ich hiermit einen alten text recyclen. aufgrund der tatsache, dass sich der ein oder andere leser über die nun folgende anglophonie wundern könnte (für etwaige herzschäden oder chronische verwirrung möchte ich nicht verantwortung tragen!) nun eine kurze einleitung.

der kleine aufsatz entstand aus der not. will heißen im rahmen des studiums. ich wurde von höherer stelle angehalten, meine sichtweise zur problematik (wolln wir erstma sehen) der erderwärmung darzulegen. da es sich um einen kurs namens „effective writing“ handelte, dürfte klar sein, warum er vollkommen in englisch gehalten ist.

das thema liegt mir noch immer sehr am herzen und ich möchte ihn daher der welt, also dir, lieber leser, nicht vorenthalten. los geht´s.

image002.jpg

There is no denying the fact that, as the new millennium is slowly growing out of its cradle, the problems and difficulties of the no longer innocent infant are fattening as well. Starting off not very glamorously with the first big bang at the tender age of one year and nine month, this century has undergone diverse natural and human-made catastrophes which are hard to put into a hierarchy by any unbiased observer. Which might be the most dangerous, most troubling, most loathsome problem? George Monbiot has recently stated his view on that same question, claiming that climate change is THE moral question of the 21st century. I strongly object.

Climate change is a serious issue, no doubt. We all can feel it, and if we do not feel it, we cannot help at least hearing or seeing it – assuming we do not decide to get rid of our TV or radio set to save energy resources or to cancel our newspaper subscription in order to save trees. But is global warming really the most important issue? What about Prince Harry’s party behaviour, what about the short-comings of agaves and its results on the supply of tequila? What about our daily confrontation with questions like, what shall I wear, what shall I eat, and why should I get up? Are not these the issues we should concentrate on? Even if they might not seem very dangerous, fighting them and ignoring the really bad problems helps us make our lives easier and tidier. We should work on that.

Besides, climate change is a very natural thing. It happened long before the first human beings even thought of existing. The Ice Age got rid of the dinosaurs, maybe the “Sun-“, or eventually the “Water Age” will do so with those little creatures that have inhabited this Earth long enough. All this sounds pretty much like evolution, a natural process we should not try to stop.

Finally, we should always ask ourselves if it is really we who are most responsible for the environmental pollution that some try to present as the cause for global warming (I doubt they have researched properly). Are there not always other countries who are far worse than we and who are the ones that should first consider reducing their carbon emissions? Why not let them make the first move?

To draw a conclusion, I state again that I do not consider global warming a very important issue. We should better care about ourselves and if climate change will kill us one day, it might be for a reason. The earth can decide for itself when it is time for a new beginning with more intelligent inhabitants.

24
Jul
07

kaffee. schwarz, äh, bisschen zucker, ach, und bisschen milch, ja, karamell, oder ist nuss besser? eis, ja, eis rein. drei shots. bohne aus guatemala, oder chile, wo genau is der unterschied? macht sich das beim preis bemerkbar? lohnt sich das? Ach, ich nehm einen Tee.

Heute morgen habe ich mich beim bäcker für eine völlig unzufriedenstellende kirschtasche entschieden. es hätte auch nussschnecken gegeben, die vermutlich mindestens ebenso unzufriedenstellend gewesen wären. aber vielleicht hätte mir die nussschnecke doch besser gemundet, vielleicht wäre sie saftiger, duftiger oder gar gesünder gewesen. vielleicht hätte ich zu einem anderen bäcker gehen sollen. oder gar kein bäcker. das nächste mal werde ich mich vorher besser informieren, spontankäufe schaden dem gemüt. nur wo in gottes namen erhalte ich zuverlässigen rat? gibt es ein unabhängiges, individuell zuschneidendes lebensmittelempfehlungsunternehmen? könnte ein solches unternehmen, selbst wenn es lediglich für mich, ja sagen wir allein für mein frühstück verantworlich wäre, eine halbwegs kompetente, zumindest die peripherie der perfektion tangierende lösung finden? hätte ich nach derartiger beratung endlich einmal nicht das gefühl, dass es, hätte ich mich nur mehr angestrengt, noch eine bessere möglichkeit gegeben hätte?

schrecklich isses, das ist es. überall entscheidungen. überall. ich will nicht mehr. wie schön war es doch damals, als ich mir mit der einen DDR-mark in meiner hosentasche nicht lange überlegen musste, was ich damit mache. mal gucken, wasso gibt. und das wurde dann genommen. gut, freiheit war das nicht. aber zu viel freiheit ist auch nix. freiheit endet da, wo der verstand  nicht mehr kann. genau da, wo man anfängt, nervös-hektisch mit den augen zu kreisen und im supermarkt vier joghurtbecher aus dem regal nimmt, sie wieder rein stellt und dann  aus lauter verzweiflung und trotz einen nimmt, der bestimmt der schlechteste ist, am ende auch noch ohne die leckeren linksdrehenden dinger.

hol mir jetzt ein eis. oh je.

20
Jul
07

I have my freedom but I don’t have much time…

…so sangen einst Bush, sehr wahr, wie mir scheint.

Freiheit, Freiheit haben wir, die wir der Generation angehören, deren Mütter die Emanzipation mit brennenden BHs erkämpften. Deren Väter das Patriarchat aus ihren Händen rinnen sahen, während sie uns die Windeln wechselten. Freiheit haben wir. So viel, dass uns manchmal ganz schlecht wird.

Schon damals hatten wir die Wahl, welches Breichen wir lieber löffeln und sogleich wieder von uns geben wollten. Heute haben wir die Wahl, welche Bildung wir uns einverleiben und wohin wir die Weichen stellen wollen. Morgen wählen wir, ob mit oder ohne Kind, Mann oder Frau oder allem auf einmal oder ganz allein. Und übermorgen können wir, so wir denn wollen, alles hinschmeißen und Zirkusclown in Tibet werden.

clown15.gif                         buddha_mattschwarz_stehend.jpg

Wenn da nicht eine kleine Einschränkung wäre. Die brauchen keine Zirkusclowns in Tibet. Die brauchen auch keine in Hamburg oder Hintertupfing. Keiner braucht mehr einen Zirkusclown, es sei denn, dieser jene hat an fünf Unis in sechs Ländern studiert, acht unbezahlte Praktika absolviert, zehn Jahre in international renommierten Zirkussen gearbeitet und ist natürlich Single ohne Ambitionen zu Kind und Kegel. Überdies liegt das Höchstalter für Clowneinstellungen, so sagt die Statistik, bei 16 1/4 Jahren.

We don’t have much time! Wozu all die Freiheit, wenn wir keine Zeit haben, sie zu nutzen? Die Köpfe rauchen bei den 10.045 möglichen Lebensentwürfen, die dann eben doch nicht ganz möglich sind. Und jetzt? Sollte man sich irgendwann auf einen Plan festlegen und sich einfach mit der Unvollkommenheit des Seins zufrieden geben? Oder lieber weiter in 10.045 verschiedene Richtungen rennen? Ach, egal. Schaumamal.




 

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"It is a curious thing...how your mind is supersaturated with the religion in which you say you disbelieve" (James Joyce)

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